Dienstag, Mai 22, 2007

Ergebnisse Top Five XI

Hier eure Lieblingsessen! Da bekommt man ganz schön Hunger, wenn man das liest...

Jan

5. Manta light
4. Mohnbrötchen mit Talerwurst und Senf
3. Pizza Hawaii
2. Maxi Big Tasty Menü mit Pommes, Ketchup und einem Vanillemilchshake
1. Tiramisu

Anna

1.Avocado mit Nordseekrabben in Grünersoße
2.Rumsteak und Knoblauchbaguette
3.Griechischersalat mit vielen schwarzen Oliven
4.Dampfnudeln
5.Brot mit Ei

Benni

1. Schweinemedaillons gratiniert mit Sommergemüse
2. Leberkäs von der Landmetzgerei mit Kartoffelsalat
3. Tomaten-Mozzarella-Salat
4. Vanilleeis mit heißen Himbeeren
5. Orangensaft

Simon
5. Grillfleisch
4. Geröstete Campignons auf Weißbrot
3. Jans "Bollo"
2. Nockerlnsuppe von meiner Oma
1. Schwäbische Maultaschen in der Brühe
Theresa
5. Kasspatzen mit Tomatensoße
4. Raclette
3. Zitronenröllchen
2. Käsepizza aus der Kervanseray
1. Weichster Brie mit knusprigem Baguette und einem Glas Primitivo
Mama
1. Pfannkuchen mit Blaubeerquark
2. Filet mit Kapernrisotto und einem schööönen Feldsalat
3. Nudelauflauf mit Tomatensoße (klassisch!)
4. Spargel, Spargel, Spargel
5. Omas Schwarz-Weiß-Torte mit Preißelbeeren

Franziska
1. Körnerbrot + Butter + Käse + Gurke
2. Obstsalat + ein Klex Sprühsahne
3. Leberkäse + Kartoffelpü
4. Couscous + Paprikapfanne
5. Lendchen + Nudeln + Soße

Leonard
1. Feldsalat an Zitronensahnesoße und danach Kalbsfilet im Blätterteig
2. Wasser, Brot und Käse beim Bergsteigen
3. Mousse au Chocolat in großen Mengen
4. Pfirsichquarkspeise mit Schokoknuspermüsli
5. Spaghetti Carbonara

Sonntag, Mai 20, 2007

Was ist das?

Besuchszeit Ende - Arbeitszeit Anfang

So. Nun ist auch der letzte Besucher in Richtung Heimat entschwunden und ich drohte in ein Loch aus Langeweile und Einsamkeit zu stürzen, hätte ich nicht eine unfertige Seminararbeit und liebenswerte Mitbewohner in der Hinterhand , um diesem entgegenzuwirken...
Nein. Besuch ist wirklich sehr schön. Aber auch schön anstrengend. Dafür haben jetzt auch inzwischen etliche Leute mein bescheidenes Heim hier gesehen. Und ich bin irgendwie immer froh, bekannte Gesichter zu sehen, die extra den Weg bis zu mir auf sich nehmen, um mich zu sehen.

Freitag, Mai 18, 2007

Dienstag, Mai 15, 2007

15. Mai!

Damit ich mir nicht den Vorwurf einseitiger Berichterstattung gefallen lassen muss, möchte ich heute auf den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung hinweisen, der seit 1985 stets am 15. Mai begangen wird.

Ich gratuliere daher an dieser Stelle jedem, der seinerzeit sein Grundrecht aus Artikel 4 Absatz 3 GG in Anspruch genommen hat, oder dies noch vorhat.
Ich denke zwar nicht, dass der Griff zur Waffe und zur Gewalt grundsätzlich falsch ist, bin aber auch als Soldat von der Unmenschlichkeit des Krieges überzeugt.

Die Entscheidung gegen den Kriegsdienst ist immer auch ein Plädoyer für die Überzeugung, Konflikte und Krisen mit friedlichen Mitteln lösen zu müssen. Obwohl ich auch etliche Kriegsdienstverweigerer kenne, die aus Bequemlichkeit und anderen wenig ehrenhaften Gründen verweigert haben, so unterstelle ich doch den meisten den Wunsch nach Frieden, einen Willen für den Abbau von Feindbildern und die Überzeugung von der Richtigkeit des Verzichtes auf Aggressivität. Diese Grundeinstellung beweisen sie durch Ihr tagtägliches Handeln in den verschiedensten Bereichen des Zivildienstes. In einer Vielzahl von Feldern leisten Sie nicht nur unverzichtbare soziale Hilfe, sondern aktive Friedensarbeit.

Damit setzen Zivildienstleistende ein Beispiel. Auch für die Politik. Was sie durch Ihr persönliches Handeln unterstreichen, sollte stets Grundlage allen außenpolitischen Handelns sein. Die friedliche Lösung von Konflikten muss stets oberstes Ziel der Staatengemeinschaft sein und bleiben.

Sonntag, Mai 13, 2007

Statt Blumen

Immer Blumen zum Muttertag ist doch langweilig! Stattdessen gibt es diesmal lecker Gras und eine Huldigung...

Huldigung zum Muttertag

... denn schon Großmeister H. Schneider wusste:


Hast du eine Mutter, so hast du immer Butter.
Mutter ist die beste Frau.
Und der Schrank ist immer voll Butter.
Mutter hat die schönsten Kleider.
Und der Schrank ist immer voll, voll mit Butter für das Butterbrot.
Hast du eine Mutter dann hast du immer lecker Essen zu Hause und auf der Arbeit.
Hast du eine Mutter, sie schmiert dir ein Brot.
Besser als wenn du eine geschmiert kriegst, denn das tut sehr weh.

Hast du eine Mutter dann hast du immer Butter.
Mutter ist die beste Frau.
Hast du eine Mutter, dann hast du immer Butter für das Butterbrot.
Sie schmiert es dir, wenn du es verlangst.
Sie schmiert es gut mit Wurst oder Käse.
Wurst oder Käse. Teewurst, Leberwurst oder Käse.
Hast du eine Mutter so hast du immer Butter im Schrank, im Schrank, im Schrank.



Also, alles Liebe zum Muttertag, Mama! Auch wenn andere denken, ihre Mütter seien die Besten... Stimmt nicht.
Mit einer Ausnahme: Die von Adrian ist auch die Beste.

Samstag, Mai 12, 2007

Osterferien

Mittwoch, Mai 09, 2007

Erinnerung

Immer schön brav bei Top Five mitmachen!

Montag, Mai 07, 2007

Ha!

Ich hab mal wieder Glück gehabt. Ich bin meine Frage bezüglich des Art.13 Abs.2 lit.c) ICESCR losgeworden! Mehr oder weniger zufällig ist mir nämlich heute ein Delegierter vom ECOSOC über den Weg gelaufen. Und der ist mir nicht entwischt... Tja. Und seine Antwort war interessant.

Sonntag, Mai 06, 2007

Gewitter

...aber nicht bei mir.

Freitag, Mai 04, 2007

Ärgerlich

Wirklich zu blöd! Also ich war gestern beim ECOSOC. Falls jemand nicht weiß, was das ist: Der Economic and Social Council der UN. Und wer nicht weiß was das ist: Nicht so schlimm, hier kurz nachlesen.
Ich war aber nicht in New York, sondern in Genf, wo im Palais Wilson der High Commissioner for Human Rights sitzt. Aber nicht nur der, sondern auch noch ein paar andere fleißige Leute. Unter Anderem auch der Ausschuss für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte. Wer nicht weiß was das ist: Nicht so schlimm, hier kurz nachlesen.
Dieser Wächter über die besagten, in einem internationalen Pakt besiegelten, Rechte klopft nun regelmäßig alle Mitgliedsstaaten darauf ab, ob sie auch brav ihren Pflichten aus dem Vertrag nachkommen. Wenn nicht, petzt der Ausschuss und es gibt Haue von weiter oben. So ungefähr jedenfalls. Naja, wir haben jedenfalls der Examinierung Ungarns beigewohnt, deren Delegation von den Experten der Runde recht ordentlich mit Fragen traktiert wurde.
Na das ist doch toll, werdet ihr da sagen. Stimmt. Fand ich auch. Denn jetzt wo ich da war, erschien mir die Antwort auf eine recht interessante Frage in greifbarer Nähe: Ist es eigentlich egal, dass in Deutschland wieder Studiengebüren eingeführt worden sind? Auch in Anbetracht des Art. 13 Abs.2 lit. c) ICESCR? Für die, die den Wortlaut der Textstelle gerade nicht im Kopf haben:
Artikel 13 - Recht auf Bildung
Abs.1 Die Vertragsparteien erkennen das Recht auf Bildung an. (...)
Abs.2 Die Vertragsstaaten erkennen an, dass im Hinblick auf die Verwirklichung dieses Rechtes
(...)
c) der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermaßen (...) zugänglich gemacht werden muss;
(...)
(...)
Deutschland ist also Mitglied in einem internationalen Vertrag der zwar Studiengebüren nicht per se verbietet, es jedoch verbietet hinter ein einmal erreichtes Ziel des Vertrages zurückzufallen. Und die Unentgeltlichkeit des Studiums ist eines dieser Ziele...
Um also zu klären ob der Internationale Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte für die Bundesrepublik in diesem Punkt ausnahmsweise nicht gilt, machte ich mich also nach der Sitzung an den deutschen Vertreter des Ausschusses heran. Und jetzt kommt das Ärgerliche: Schon nach kurzem Plaudern merkte ich wie der graumelierte Herr immer unruhiger wurde (mehre wartende Augenpaare in Anzügen waren auf uns gerichtet), verstohlen auf seine Uhr blickte und, noch bevor ich ihm die bahnbrechende Frage stellen konnte, mit der Frage, ob ich nachher noch da sei, er müsse jetzt weg und würde sich dann gerne länger mit mir unterhalte, davoneilte.
Ich war später nicht mehr da. Deswegen schwirrt die Frage weiter in meinem Kopf herum. Aber vielleicht finde ich ja noch jemanden, der sie mir beantwortet.

Das war zum Glück das einzig Blöde an diesem Tag...

Erfreulich

Ich bin seit heute stolzer Besitzer zweier Halbseile. 2x 50m BEAL Cobra II 8,6mm. Jetzt geht's ab...

Mittwoch, Mai 02, 2007

Top Five XI

Die elfte Runde Top Five ist hiermit eröffnet. Und weil ich gerade ganz enormen Hunger habe, möchte ich diesmal von euch wissen, was für euch die fünf leckersten Speisen sind.

Sehr schmackhaft finde ich:

1. Feldsalat an Zitronensahnesoße und danach Kalbsfilet im Blätterteig
2. Wasser, Brot und Käse beim Bergsteigen
3. Mousse au Chocolat in großen Mengen
4. Pfirsichquarkspeise mit Schokoknuspermüsli
5. Spaghetti Carbonara


Ich bin gespannt, welche Nahrungsmittel euch nicht nur satt machen, sondern auch noch eure Genusssucht befriedigen...

Montag, April 30, 2007

Meine Wolken vs. BiB

Na, Simon, Lust auf eine kleine Wolkenschlacht?


Samstag, April 28, 2007

Ergebnisse Top Five X

Nach etlichen Wochen Laufzeit ist nun auch die zehnte Runde Top Five abgeschlossen. Ich bin ja nicht so recht davon überzeugt, dass nur vier von Euch auf Anhieb ein paar schöne Kraftausdrücke einfallen! Ich kenn Euch doch... Ich weiß genau, dass Ihr Potenzial habt, welches auch ohne gehörige Anstrengung der Geisteskräfte schnell fruchtbar gemacht werden kann.
Hier also die nicht so verschämten Leser mit ihren Ergebnissen:

Daniel
1. Arschkrampe
2. Dumpfbacke
3. 3 Meter Feldweg sind Intelligenter
4. Wenn Dummheit Fahrrad fahren könnte, müsstest du Bergauf noch bremsen!!!
5. Du Podolski du!

Theresa
5. Dir hat Gott dein Gehirn doch aus Versehen gegeben!
4. Jodelschnepfe!
3. Winselstute!
2. Bass uff, sonschd langt dei Zohbirschd morga enns Leere!
1. Zefix!

Natalie
5. Du bist doch dumm wie Brot!
4. Pflunze!/ Lusche!
3. Du Vollpfosten!
2. Du hirnverbrannter Vollspacko!
1. Du damischer Depp, damischer!

Svenja
1. Du blöde Kuh!
2. Du Tulpe!
3. Scheißkram!
4. Sappalott aber auch!
5. Himmel, Arsch und Zwirn!

Leonard
1. Sie Dützeldotzel da!
2. Zifix!
3. Süßwassermatrose!
4. Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!
5. Brot kann wenigstens schimmeln. Und was können Sie?!

Donnerstag, April 26, 2007

Die letzten Tage, Teil I

Wir waren von den vorhergehenden Wochen schon erschöpft und übernächtigt, als wir vor vier Tagen mitten im Nirgendwo absetzt wurden. Etwa Fünfzig Kilometer trennten uns da noch von unserem Hauptangriffsziel, einem Führungsstand wallonischer Milizen.
Die Freischärler aus dem Nachbarstaat Wallonien hatten einen von diesem beanspruchten Landstrich Franzlandes besetzt und die nicht pro-wallonische Bevölkerung vertrieben oder getötet. Die verbleibenden Bewohner standen uns daher, mit Ausnahme einiger hilfsbereiter Partisanen, feindlich gegenüber. Dies sollte, wie sich später herausstellte, unsere Arbeit nicht gerade erleichtern.
Die genaue völkerrechtliche Beurteilung der Lage konnten wir anderen überlassen. Mit einem UN-Mandat für unsere Operation ausgestattet und unter Waffen, Gepäck, Proviant und Wasser gebeugt standen wir nun am Rande des feindbesetzten Gebietes. Gruppenweise sickerten die Jagdkommandos am ersten Abend von Süden her in den Einsatzraum ein, um sich im Laufe der Nacht in einem Versteck etwas nördlich der Führungslinie Kondor zu sammeln.
Der Gesamtauftrag umfasste neben der Vernichtung des Hauptzieles noch einige zunächst nicht näher bekannte Sekundärziele: Vitale Kommunikations- und Versorgungsknoten, von uns während der Infiltration aufgeklärt, würden im Handstreich zu nehmen und zu zerstören sein. Ansonsten war allerdings oberstes Gebot unentdeckt zu bleiben. Das bedeutete für die Kommandos: Nachts aktiv sein und während des Tages ruhen und beobachten.
Fünfzig Kilometer in vier Tagen abzureißen erschien mir auf den ersten Blick keine besonders große Herausforderung zu sein. Aber schon bald musste ich einsehen, dass meine hoffnungsvollen Überlegungen töricht waren. Denn das ein oder andere von mir übersehene Detail machte die gesamte Veranstaltung doch noch recht würzig...

Teil II weiterlesen

Im Wald da sind die Räuber

Mittwoch, April 25, 2007

Sauerei

Heute bin ich in einem Anfall von Altruismus das erste Mal in meinem Leben zum Blutspenden gegangen. Voller Stolz ob meines selbstlosen Einsatzes für die Verblutenden dieses Landes habe ich tausend Zettel ausgefüllt, mich für den Diabetestest in den Finger pieksen lassen und mich bei brütender Hitze in die Schlange der Spendewilligen eingereiht.
Bevor ich aber mein Material für den Zapfvorgang erhalten konnte, musste ich noch an einer freundlichen Ärztin vorbei, die mich und meine Unterlagen aufs schärfste examinierte. Mit etwas Bedauern im Blick und münsterländischem Akzent erklärte sie mir alsbald, dass ich leider nicht spenden dürfe. Der auf meine Zettel gehämmerte Stempel "refusé", abgelehnt, brennt auf meinem Ego weiter...
Warum darf ich kein guter Mensch sein?!

Dienstag, April 24, 2007

Der 1. Tag

Blutrot geht die Sonne über den wipfelzerfransten Ardennenrücken auf. Kaum ein Laut ist zu hören an diesem dunstigen Märzmorgen, an dem ich das erste Mal auf dem Exerzierplatz des Fort Charlemont, hoch oben auf dem Plateau über der Maas stehe. Nur ein feuchtkühler Luftzug jault vom Fluss herauf um die alten Mauern und ein paar Krähen ziehen krächzend über mir ihre Kreise.
Kaum ein Laut ist zu hören. Aber ich bin nicht alleine. Ich bin Teil von Commando Bleu, der einzigen deutschen Abteilung von vieren, die hier am Centre Entrainement Commando zur Zeit den Lehrgang machen. Wir sind etwa Neunzig Mann stark und neben uns stehen ebenso erwartungsvoll zwei französische Infanteriekompanien und zwei Pionierzüge. Ungefähr Dreihundertsechzig Männer stehen also hier im Carrée, reglos und mit Blick zu den Flaggenmasten, die auf einem der höchsten Punkte des steinernen Bollwerkes aufgepflanzt sind.
Kaum ein Laut ist zu hören. Plötzlich wird ein scharfes "Garde à vous!" über den Platz gebellt und Siebenhundertzwanzig Beine gehen mit einem einzigen dumpfen Ruck ins Stillgestanden.
Kaum ein Laut ist zu hören, als nach einem Trompetensignal die Bundesflagge und die Tricolore in den bleichen Morgenhimmel gehisst und dort von der tiefstehenden Sonne in rot-goldenes Licht getaucht werden. Und dann fröstelt es mich. Ich weiß nicht genau, ob es wegen des Morgenwindes ist, der mit einer kräftigen Brise den Nebel vom Tal herauftreibt, oder der Marseillaise, die in diesem Moment, von hunderten rauher Kehlen gesungen, über den Exerzierplatz, über die Festung, über die Felsen hinab ins Tal rollt...